Zahlreiche Projekte von Privaten, Unternehmen, Städten und gemeinden beweisen, dass die Energiewende machbar ist und viele Vorteile hat.

Und täglich werden es mehr.

Denkmalgeschützte Wohnsiedlung wird mit Solarstrom versorgt.

23. Oktober 2013 - Auf den Dächern der Basler Wohngenossenschaft Lange Erlen (WGLE) wurden vier Solaranlagen installiert. Die erzeugte Energie entspricht nahezu dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch der 63 Haushalte in der Wohnsiedlung.

Publikumsprojekt Sonne

Leistung: 212 kWp Betreiber: Wohngenossenschaft Lange Erlen, Basel Projektierer: TRITEC Project Engineering AG, Allschwil Inbetriebnahme: 2013

Strombedarf selber decken

Die Photovoltaikanlagen erbringen gemeinsam eine Leistung von 212 kWp. Sie sind auf vier Gebäudezeilen mit einer Gesamtfläche von 3100 m2 verteilt und mit einer statisch optimierten Unterkonstruktion für Flachdächer mit wenig Dachreserve fixiert. Mit den eingesetzten monokristallinen Solarmodulen kann jährlich 208'000 kWh saubere Energie produziert werden, die ab Ende 2013 ins Netz der IWB fliesst. Das deckt nahezu den Strombedarf der 63 Genossenschafts-Haushalte. Zudem werden 122 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden, die durch fossile Energieträger erzeugt würden.

Langfristig lohnenswert

Die Solaranlage auf der Wohngenossenschaft Lange Erlen ist ein Musterbeispiel dafür, wie Energie dank Photovoltaik umweltfreundlich und vor allem dezentral erzeugt werden kann – dort, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Ganz im Sinne der Energiewende, die der Bundesrat mit seiner Energiestrategie 2050 anstrebt. Das primäre Ziel der Genossenschafter eine Solaranlage zu installieren, wurde denn auch von einem nachhaltigen Gedanken getragen: Die Investition wertet die Wohnsiedlung auf und den kommenden Generationen, die hier leben werden, wird etwas Sinnvolles hinterlassen.

Denkmalpflege gab grünes Licht

Die Flachdachsiedlung in den Schorenmatten wurde 1928 im Bauhausstil als Pioniersiedlung erstellt. Sie gehört zu den architekturhistorischen Denkmälern von nationaler Bedeutung. Bevor die Solaranlage montiert werden konnte, gab die kantonale Denkmalpflege zeitnah und unkompliziert grünes Licht. Der Kanton Basel-Stadt begrüsst den Bau von Photovoltaikanlagen, wo immer möglich, und fördert diese auch entsprechend.

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