Zahlreiche Projekte von Privaten, Unternehmen, Städten und gemeinden beweisen, dass die Energiewende machbar ist und viele Vorteile hat.

Und täglich werden es mehr.

Hybridwerk Aarmatt - von der Vision zur Inbetriebnahme

30. Juni 2015 - Was mit einer Vision begann, ist heute Realität: Am 30. Juni 2015 eröffnet die Regio Energie Solothurn das Hybridwerk Aarmatt. Mit diesem Leuchtturmprojekt beweist Regio Energie Solothurn, dass bereits heute Lösungen für die Herausforderungen der Energiezukunft bestehen.

Leuchtturmprojekt Effiziente Prozesse

Projektierer: Regio Energie Solothurn

Wind- und Solarenergie fallen unregelmässig an. Am Schnittpunkt des Solothurner Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetzes wandelt das Hybridwerk Aarmatt künftig erneuerbaren Strom in Gas um. Das dabei produzierte Gas kann entweder zur Wärmeerzeugung oder als Treibstoff eingesetzt werden. Mit diesem Verfahren wird überschüssige erneuerbare Energie saisonal und langfristig speicherfähig und zu dem Zeitpunkt abgegeben, wenn die Kunden sie tatsächlich benötigen.

Das Hybridwerk Aarmatt der Regio Energie Solothurn setzt dafür unter anderem auf thermische Wärmespeicher und auf das Power- to-Gas-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird mittels Elektrolyse aus Wasser und erneuerbaren Strom Wasserstoff hergestellt, welcher in Speichern zwischengelagert, von dort dosiert ins Erdgasnetz eingespeist und so als Brenn- oder Treibstoff jederzeit nutzbar gemacht wird.

In der Regel müssen bei einem Stromüberangebot Solar-, Wind- und auch Wasserkraftwerke vom Netz genommen werden, damit die Stromnetze nicht überlastet sind. Dank dem Hybridwerk Aarmatt wird der überschüssige Strom in Energie umgewandelt, die wiederum in Zeiten mit hohem Energiebedarf genutzt werden kann. Damit ist diese neue Form von Energieanlage einmalig in der Schweiz und steht exemplarisch für eine Energiezukunft, in der eine integrierte Energieproduktion und –speicherung eine wichtige Rolle spielt. Die Anlage ist so geplant und gebaut, dass sie mit der Weiterentwicklung der Bedürfnisse und der eingesetzten Technologie modular erweitert werden kann.

Das Werk dient aber nicht nur als Speicher von erneuerbarer Energie, sondern soll sich auch – ganz im Sinne einer «gläsernen Werkstatt» – zu einem Praxislabor der Energiezukunft für Studenten, Professoren und andere Interessengruppen entwickeln. Und damit aufzeigen, dass die Energiezukunft bereits heute in der Realität angekommen ist.

Kontakt für weitere Auskünfte:
Sandra Hungerbühler                  
Leiterin Marketing + Kommunikation
Telefon: 032 626 94 94
hybridwerk@regioenergie

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