Zahlreiche Projekte von Privaten, Unternehmen, Städten und gemeinden beweisen, dass die Energiewende machbar ist und viele Vorteile hat.

Und täglich werden es mehr.

14‘892 Solarstrommodule auf Palexpo

05. November 2012 - Ende Februar 2012 ging sie ans Netz: die 4.2-MW-Solarstromanlage der Industriellen Werke Genf SIG auf den Dächern von Palexpo. Die 48‘000 m2 grosse Anlage wird jährlich Strom für rund 1‘350 Haushalte liefern.

Leuchtturmprojekt Sonne

Leistung: 4.2 MW Betreiber: Industrielle Werke Genf SIG / Service industriels de Genève SIG Projektierer: Derbigum Energy Inbetriebnahme: 2012

Mit ihren 14‘892 Modulen der Marke Riesen und einer Leistung von 4.2 MW ist die Solarstromanlage derzeit * die grösste der Schweiz. Christian Brunier, Mitglied der Geschäftsleitung der SIG erklärt: „Der Netzanschluss war für Ende 2011 geplant. Verzögerungen gab es einerseits aufgrund von Einsprachen von Teilnehmern der Ausschreibung und andererseits wegen der Lieferschwierigkeiten bei den Transformatorenhäuschen.“ Am 24. Februar 2012 war es dann aber soweit: Die Anlage, die jährlich rund 4.2 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefert, wurde ans Netz angeschlossen.

Verdoppelung der PV-Leistung

Mit der Palexpo-Anlage, die sich auf der KEV-Warteliste befindet, konnte SIG seine gesamte Solarstromleistung auf über 8 MW verdoppeln. Die im Kanton Genf insgesamt installierte Leistung beläuft sich gemäss SIG auf 12 MW. Das Engagement für erneuerbare Energien hat bei der SIG Tradition: Auf einer Industriebrache in der Nähe der Staumauer Verbois baute der Energieversorger bereits 2005 die 1-MW-Photovoltaikanlage SIG Solar 3. Wie die Palexpo-Anlage heute war damals die SIG Solar 3 die grösste PV-Anlage der Schweiz. Zudem wird den Kundinnen und Kunden von SIG bereits seit 2004 ausschliesslich atomfreier Strom angeboten, auch auf diesem Gebiet war der Energieversorger Vorreiter.

SIG unterstützt PV-Anlagebesitzer

„Neben einigen Kinderkrankheiten, die in Kürze behoben sein werden, funktioniert die Palexpo-Anlage ausgezeichnet“, berichtet Christian Brunier. Und die SIG ist bereits daran, neue PV-Projekte zu entwickeln. Bis 2015 hat sich der Energieversorger das Ziel von 15 MW Solarleistung gesetzt. Die SIG springt übrigens für Anlagen bis 20 kW auch in die KEV-Lücke: Bis zu dieser Anlagegrösse übernimmt sie den Solarstrom zu KEV-Tarifen. Für Anlagen über 20 kW haben die Solarstromproduzenten die Wahl zwischen einem Tarif, der jährlich auf den 1. März festgelegt wird oder einem auf 25 Jahre festgelegten günstigeren Tarif.**

 

* Oktober 2012
** Alle Angaben sind ohne Gewähr und direkt mit den SIG abzuklären.

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