Zahlreiche Projekte von Privaten, Unternehmen, Städten und gemeinden beweisen, dass die Energiewende machbar ist und viele Vorteile hat.

Und täglich werden es mehr.

Abwärme intelligent nutzen, Strom sparen – und erst noch weniger CO2 ausstossen

10. Oktober 2014 - 84% weniger Heizöl, 40% weniger Strom und 75% weniger CO2 – so positiv schlägt die neue Energieversorgung der Lifa AG im aargauischen Densbüren heute zu Buche. Das war nicht immer so. Für ihre Laser-Schneidmaschinen benötigt das Unternehmen Druckluft und Kühlwasser, wobei grosse Mengen an Abwärme entstehen. Bis vor Kurzem entwich diese Abwärme ungenutzt in die Umwelt.

Leuchtturmprojekt Heizen

Inbetriebnahme: 2013

Die Lösung kam, nachdem sich die Lifa AG an das Basler Energieversorgungsunternehmen IWB wandte. Auslöser war die anstehende Sanierung der in die Jahre gekommenen dezentralen Ölkessel. «Unser Kunde wollte seinen CO2-Ausstoss und den Ölverbrauch reduzieren und gleichzeitig auch seine hohen Energiekosten senken», erklärt Martin Kamber, Leiter Verkauf bei IWB, den Auftrag. Nach einer gründlichen Analyse der vorhandenen Anlagen und des Energiebedarfs entwickelten die Spezialisten von IWB eine massgeschneiderte Lösung: Abwärme aus einer neuen Kühlwasseranlage nutzen und Wärme bei der Drucklufterzeugung zurückgewinnen. Das Kühlwasser wird dabei neu an einem zentralen Ort erzeugt, damit auf die bisherige ineffiziente Kühlung bei den einzelnen Maschinen verzichtet werden kann.

Nun heizt die Lifa AG nicht mehr mit Öl, sondern mit Abwärme. Nur wenn keine Abwärme zur Verfügung steht, wird mit einer neuen zentralen Ölfeuerungsanlage nachgeheizt. Die neue Lösung bietet – wie vom IWB-Kunden gewünscht – einen substanziellen wirtschaftlichen und ökologischen Mehrwert.

Die Eckwerte der neuen Anlage in Densbüren können sich sehen lassen: Neu spart die Lifa AG 84 Prozent Heizöl und 40% Strom - und stösst erst noch 75% weniger CO2 aus. IWB hat die neue Anlage finanziert und zu einem Festpreis Gesamtplanung, Installation, Wartung und Unterhalt der neuen Anlage übernommen. Im Betrieb garantiert das Basler Energieunternehmen durch professionelle Anlagenführung, Fernüberwachung und 24-Stunden-Pikettdienst eine hohe Versorgungssicherheit. Die Lifa AG bezieht die benötigte Nutzenergie, ohne sich um den Betrieb der Anlage kümmern zu müssen.

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