Zahlreiche Projekte von Privaten, Unternehmen, Städten und gemeinden beweisen, dass die Energiewende machbar ist und viele Vorteile hat.

Und täglich werden es mehr.

Minergie A: dank Solarwärme, Solarstrom und Kachelofen

15. Juli 2014 - Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wie wahr das im Energiebereich ist, zeigt das neue Holz-Einfamilienhaus in Glattfelden: Das nach Süd-West ausgerichtete Satteldach erntet Solarwärme und Solarstrom und ist auch noch ein Blickfang dank den mit dem Photovoltaik-Montagesystem Indach SOLRIF ästhetisch schön integrierten Solarstrommodulen inklusive zwei SOLRIF-Dachfenstern sowie unverglasten Kollektoren. Geheizt wird das Haus mit einem Kachelofen.

Leuchtturmprojekt Sonne

Leistung: Solarstrom 7.6 kW, Kollektoren: 14.6 m2 Betreiber: Familie Creti-Howald Inbetriebnahme: 2013

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wie wahr das im Energiebereich ist, zeigt das neue Holz-Einfamilienhaus in Glattfelden: Das nach Süd-West ausgerichtete Satteldach erntet Solarwärme und Solarstrom und ist auch noch ein Blickfang dank den mit dem Photovoltaik-Montagesystem Indach SOLRIF ästhetisch schön integrierten Solarstrommodulen inklusive zwei SOLRIF-Dachfenstern sowie unverglasten Kollektoren. Geheizt wird das Haus mit einem Kachelofen.

«Wärme und Strom von der Sonne, ein grosser Kachelofen und natürlich eine Super-Gebäudehülle, damit sind wir im Energiebereich sehr unabhängig!», freut sich Fabio Creti, der mit seiner Familie das Haus gebaut hat und es seit Ende 2013 bewohnt. Seine Firma Raumanzug GmbH aus Zürich zeichnete für die Fachplanung des Holzhauses.

Solarstrom in Hülle und Fülle

33 mit SOLRIF gerahmte Solarmodule mit einer Leistung von 7.6 Kilowatt liegen auf dem nach Süd-West ausgerichteten Satteldach, sie liefern jährlich rund 8000 Kilowattstunden Strom, weit mehr als die Familie brauchen wird. Die zwei obersten Reihen des Dachs sind mit 14.6 m2 unverglasten Kollektoren der Walliser Firma Energie Solaire bestückt, die ebenfalls mit dem PV-Montagesytem SOLRIF der Firma Schweizer gerahmt sind. So ergibt sich eine ästhetisch schöne, einheitliche Dachfläche.

Besonders gut gelöst ist auch die Integration der Dachfenster. «Sie sind etwas grösser als übliche Dachfenster», berichtet Fabio Creti, «da sie den Modulgrössen angepasst sind.» Die Dachfenster stammen auch aus der SOLRIF-Produktreihe der Ernst Schweizer AG, Metallbau, aus Hedingen. Sie wurden gemeinsam mit dem Fensterhersteller Wenger Fenster aus Wimmis entwickelt.

Solar- und Holzwärme

Ein 1000-Liter-Speicher speichert die Wärme, die einerseits von den Kollektoren vom Dach und andererseits vom Kachelofen geliefert werden. «Der Kachelofen wird angenehm warm,» erklärt Fabio Creti, «auch wenn 90 Prozent der Wärme in den Solarspeicher im Technikraum im Erdgeschoss fliessen.» So verfügt die Familie sowohl über genügend Strom wie auch Warmwasser vom Dach sowie Holzwärme vom Kachelofen. «Das Holz liefert uns ein Landwirt aus der Region», führt Fabio Creti aus.

100 % regional

Das aus Effizienzgründen nicht unterkellerte Einfamilienhaus ist Minergie-A zertifiziert. Holz aus der Schweiz für den Hausbau, Sonnenenergie für den Strom, das Warmwasser und die Heizungsunterstützung sowie Holz aus der Region für die Wärme in der guten Stube: Das Haus in Glattfelden zeigt, wie einfach es ist, die Energie vor der Haustüre zu nutzen, statt sie aus dem Ausland zu importieren.

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